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20.09.2010 • PREMIERENERFOLG!

Katja Ebsteins Projekt zieht 450 Zuhörer nach Gelsdorf

Ursprünglich als Open-Air-Konzert auf der Wiese am Waldrand des Unternehmens MK-Technology geplant, entschlossen sich die Veranstalter kurzfristig wegen der unsicheren Wetterprognosen das 1. Grafschafter SONG Festival in die Halle zu verlegen.
Der guten Laune am Freitagabend tat dies keinen Abbruch. Geschätzte 450 Besucher fanden trotz des nicht sehr berauschenden Vorverkaufes den Weg in die Grafschaft, um Katja Ebstein, Pe Werner, das Ulla von Daelen Trio und menino zu hören.

Basierend auf einer Idee von Katja Ebstein, den Geist der Burg-Waldeck-Konzerte in einer "Cross-over-Veranstaltung" wieder zu beleben, reichte das Musikspektrum von New-Latin-Pop, Chansons, Jazz bis hin zu Rockpop. Als Einheizer spielte die Gruppe menino um den Frontmann Stephan Maria Glöckner, der den Abend auch als Moderator begleitete, drei Lieder aus ihren fünf veröffentlichten Alben. Darunter auch "Aqua", das die Reise eines Wassertropfens rund um den Globus besingt.

Die in Köln lebende Sängerin Pe Werner trat mit ihrem Pianisten Peter Grabinger auf. Pe Werner verstand es geschickt mit ihrer ausdrucksstarken Stimme ihr derzeit aktuelles Programm "Im Mondrausch" mit ihren beiden Hits "Weibsbilder" und "Kribbeln im Bauch" zu bereichern.

Das Ulla van Daelen Trio mit der WDR-Rundfunkorchester-Harfinistin, dem Percussionisten Mario Arcandona und dem Bassisten Urs Fuchs swingte und jazzte durch die Eigenkompositionen der Ausnahmeharfenistin wie "Metarphosis" "Selana" und "Peaceland" von ihrer aktuellen CD "Metarphosis".

Wer erhofft hatte, dass Katja Ebstein den leichten Weg wählen würde, um mit ihren Hits wie "Wunder gibt es immer wieder" und "Theater" die Herzen des Publikums zu erobern, sah sich getäuscht. Die politisch und sozial engagierte Sängerin bot ein anspruchsvolles Programm mit Liedern von Konstantin Wecker ("Lied zur Deutschen Einheit"), Bettina Wegner ("Sind so kleine Hände"), Hermann van Veen ("Ich hab ein zärtliches Gefühl"), Vertonungen von Texten von Kurt Tucholski und Heinrich Heine ebenso wie Lieder von Zille und Holländer. Bei "Sag mir wo die Blumen sind" wurde es mucksmäuschenstill im Saal.

Den Abschluss des 1. Grafschafter Songfestivals war den Lokalmatadoren von "menino" vorbehalten, die das brasilianische Feeling über die Grafschaft wehen ließen. Ein viel versprechender Anfang einer auf lange Sicht geplanten Songfestival-Reihe auf der Grafschaft ging über die Bühne. Für eine Premiere darf die Veranstaltung als Erfolg gewertet werden. Ob sich die Hoffnung von Katja Ebstein, die sie am Vortag im Interview in der SWR-Landesschau geäußert hat, dass nächstes Jahr das Songfestival sich über zwei Tage erstrecken wird, erfüllen wird, bleibt bei der enormen Logistik solch eines Vorhabens abzuwarten.

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